| 25.. Jan. | Gründung des COMECON (Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe) als östliche Reaktion auf OEEC und Marshallplan. | |
| 28. Jan. | 1. Parteikonferenz der SED in Ostberlin. Einrichtung eines Politbüros mit den Mitgliedern: Pieck, Grotewohl, Ulbricht, Helmut Lehmann, Franz Dahlem, Friedrich Ebert, Paul Merker. | |
| 04. April | 'Gründung der NATO in Washington. | |
| 05.-08. April | Deutschlandkonferenz der Außenminister Acheson (USA), Bevin (GB) und Robert Schuman (Frankreich) beschließt u.a. den Text des Besatzungsstatuts, die weitere Reduzierung der Demontagen, die Einsetzung einer Alliierten Hohen Kommission anstelle der drei Militärregierungen. | |
| 22. April | Das Ruhrstatut tritt in Kraft. Internationale Kontrolle der Kohle- und Stahlproduktion des Ruhrgebietes durch die westlichen Besatzungsmächte und die Beneluxstaaten. | |
| 05. Mai | Der Parlamentarische Rat beschließt das Grundgesetz mit 53 gegen 12 Stimmen. | |
| 10. Mai | Wahl Bonns zum vorläufigen Regierungssitz. | |
| 12. Mai | Aufhebung der sowjetischen Berlin-Blockade. | |
| 15./16. Mai | Wahlen zum III. Deutschen Volkskongreß, erstmals mit Einheitslisten der "Nationalen Front" (NF), die 1973 in "Nationale Front der DDR" umbenannt wird. Beteiligung 95,2%, davon 66,1% für die Einheitslisten. | |
| 23. Mai |
Nach Genehmigung der Militärgouverneure feierliche Verkündung
des Grundgesetzes in der Schlußsitzung des Parlamentarischen
Rates. Das Grundgesetz tritt in Kraft. |
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| 23. Mai | Bis zum 20. Juni: Sechste Außenministerkonferenz in Paris. Die Sowjetunion schlägt die Rückkehr zu den Potsdamer Vereinbarungen und die WIderbelebung des Alliierten Kontrollrates vor; Westmächte offerieren das Besatzungsstatut und den Anschluß der Sowjetzone an die Bundesrepublik. | |
| 20. Juni | An die Stelle der bisherigen Militärregierung tritt die Alliierte Hohe Kommission. Hochkommissare: John McCloy (USA), Sir Brain Robertson (GB) und André Francois-Poncet (Frankreich). | |
| 15. Juli | Düsseldorfer Leitsätze der CDU: Bekenntis zur sozialen Marktwirtschaft als Wahlkampfprogramm. |
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| 28. Juli | Bis 01. August: Konstituierung des Deutschen Evangelischen Kirchentages in Hannover. |
| 14. Aug. | Wahlen zum ersten Deutschen Bundestag (Wahlbeteiligung 78,5%): CDU/CDU 31%. SPD 29,2%. FDP 11,9%. Bayernpartei 4,2%. DP 4,0%. Zentrum 3,1%. KPD 5,7%. Parteilose 4,8%. |
| 18. Aug. | Die Deutsche Presseagentur (dpa) wird als Fusion aus DENA, dpd und Süd-dena gegründet; Arbeitsbeginn 01.09. |
| 21. Aug. | Rhöndorfer Treffen führender CDU/CSU-Politiker schließt eine große Koalition mit der SPD aus, nominiert Konrad Adenauer als Bundeskanzler und Theodor Heuss (FDP) für das Amt des Bundespräsidenten. |
| 07.Sept. | Zusammentreffen des 1. Deutschen Bundestages und Bundesrates. |
| 12. Sept. | Theodor Heuss wird durch die Bundesversammlung zum Bundespräsidenten gewählt. |
| 15. Sept | Wahl Adenauers (CDU) zun Bundeskanzler. Koalitionsregierung aus CDU/CSU, FDP und DP. |
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| 21. Sept. | In Anerkennung der Gründung der Bundesrepublik Deutschland empfangen die drei Hochkommissare den Bundeskanzler und Mitglieder seines Kabinetts auf dem Petersberg. Inkrafttreten des Besatzungsstatus. |
| 07. Okt. | Gründung der Deutschen Demokratischen Republik (DDR). Am gleichen Tag veröffentlicht die Bundesregierung eine Erklärung, in der die "Sowjetzonenregierung" als rechtswidrig bezeichnet wird, da sie nicht auf freien Wahlen beruhe. Aus den gleichen Gründen erklärt die Alliierte Hochkomission am 10. Oktober, die Sowjetzonenregierung sei nicht befugt, Mitteldeutschland oder Gesamtdeutschland zu vertreten. |
| 08. Okt. | "Frankfurter ABkommen" über den Interzonenhandel zwischen der Bundesrepublik (einschließlich West-Berlin) und der DDR (einschließlich Ostberlin). |
| 10. Okt. | Die fünf Landtage der DDR wählen die provisorische Länderkammer. Umbildung der SMAD in die Sowjetische Kontrollkommission (SKK). Übertragung von Veraltungs- und Hoheitsrechten auf die provisorische Regierung der DDR. |
| 11. - 12. Okt. | Volkskammer wählt Wilhelm Pieck zum Präsidenten der DDR. Otto Grotewohl wird Ministerpräsident der DDR. |
| 12. - 14. Okt. | Gründungskongreß des DGB in München. Verabschiedung des ersten Grundsatzprogramms (Wirtschaftpolitische Grundssssätze). |
| 15.Okt. | Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen UdSSR und DDR. |
| 17. Okt. | Bis 02.12.1949: Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen der DDR und Bulgarien, Tschechoslowakei, Polen, Ungarn, VR China, VR Korea und Albanien. |
| 17. Okt. | Der Deutsche Industrie- und Handelstag (DIHT) konstituiert sich neu. |
| 19. Okt. | Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) gegründet. |
| 31. Okt. | Die Bundesrepublik wird Mitglied der QEEC. Aufgabe: Durchführung des Marshallplans. |
| 07. Nov. | Die DDR erhält eine eigene Nationalhymne. |
| 10. Nov. | Kommuniqué der Außenminister der drei Westmächte in Paris: Bekräftigung ihrer Politik, der Bundesregierung in der Führung deutscher Staatsgeschäfte weiten Spielraum zu lassen und eine allmähliche Eingliederung des deutschen Volkes in die europäische Gemeinschaft zu befürworten. |
| 12. Nov. | Die Verwaltungsrechte der sowjetischen Kommandatura gehen auf den Magistrat von Ostberlin über. |
| 22. Nov. | Petersberger Abkommen erlaubt den Beitritt der Bundesrepublik zum Europarat und zur Ruhrbehörde; Aufnahme konsularischer Beziehungen; Reduzierung der Demontage der westdeutschen Industrie (Im Januar 1951 wird der Bundesregierung offiziell von der Alliierten Hochkommission das Ende der Demontagen mitgeteilt). |
| 08. Dez. | Bildung des Obersten Gerichtshofs und der Generalstaatsanwaltschaft in der DDR. |
| 15. Dez. | Abkommen der Bundesrepublik mit den USA über wirtschaftliche Zusammenarbeit. Es verpflichtet die Bundesrepublik zur Verwendung der Marshallplanhilfe beim Wiederaufbau. |
| 31. Dez. | Nach offiziellen Angaben betrug die Zahl der Übersiedler aus der DDR in die Bundesrepublik 125245 Personen. |