| 14. Jan. |
Da Kuba die DDR anerkennt (12.01.),
bricht die Bundesrepublik die diplomatischen Beziehungen zur DDR ab -
deren diplomatische Beziehungen sind auf 13 Staaten begrenzt. |
| 15. Jan. |
Bis 21. Januar: Die SED
verabschiedet auf dem VI. Parteitag erstmals ein Parteiprogramm. Ein
sowjetisch geprägter Kommunismus wird als Ziel formuliert. |
| 22. Jan. |
Bundeskanzler Adenauer und der
französische Staatspräsideent de Gaulle unterzeichnen in
Paris den Elysée-Vertrag. Er regelt künftig die
deutsch-französische Zusammenarbeit. |
| 01. April |
Das ZDF nimmt seine Sendetätigkeit auf. |
| 06. April |
Die Sowjetunion protestiert
förmlich bei der Bundesregierung wegen des erlassenen
Stahlrohrembargos (siehe 18. Dezember 1962). |
| 23. April |
Die CDU/CSU-Fraktion nominiert Ludwig Erhard als Kanzlerkandidaten für die Nachfolge Konrad Adenauers. |
| 21. Mai |
Anwerbevereinbarung für Gastarbeiter mit Marokko. |
| 11. Juni |
Bundespräsident Lübke
erklärt den 17. Juni zum nationalen Gedenktag des Deutschen Volkes
(letztmals 1991 begangen). |
| 21. Juni |
DDR-Ministerrat erläßt
eine Verordnung über den Schutz der "Staatsgrenze" zwischen der
DDR und Berlin-West sowie Anordnungen über die Errichtung eines
besonderen Grenzgebiets (100 Meter breiter "Schutzstreifen") und
über die Ordnung in diesem Grenzgebiet. |
| 23. Juni |
Bis 26. Juni: Der
amerikanische Präsident John F. Kennedy besucht auf einer
vielbeachteten Reise die Bundesrepublik und Westberlin. Weltweit
bekannt wird der Satz, den er der Menge vor dem Schöneberger
Rathaus zurief: "Alle freien Menschen, wo mmer sie leben mögen,
sind Bürger Berlins, und deshalb bin ich als freier Mann stolz
darauf, sagen zu können: Ich bin ein Berliner!" |
| 24. Juni |
Der Deutsche Entwicklungsdienst (DED) wird gegründet. |
| 05. Juli |
Das deutsch-französische Jugendwerk wird gegründet. |
| 15. Juli |
In seiner Tutzinger Rede
verkündet Egon Bahr erstmals eine neue Konzeption der deutschen
Ostpolitik unter der Devise: Wandel durch Annäherung. |